Alle Beiträge von Kathrin Saheb

Zufriedene Mitarbeiter durch Lean (2): Glücklich durch Erfolgserlebnisse

Erfolgserlebnsisse machen glücklich und stärken unser Selbstwertgefühl und Wohlbefinden.Dem Kunden genau das liefern, was er braucht oder die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt  zu haben, das lässt uns spüren, das unsere Arbeit gebraucht wird und trägt zur Arbeitszufriedenheit bei.

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Zufriedene Mitarbeiter durch Lean (1): Das Streben nach Sinn

Das Streben nach Sinnhaftigkeit ist ein Urbedürfnis des Menschen. Das betrifft natürlich auch unser täglichen Arbeitsaufgaben. Wenn wir darin keinen Sinn erkennen, entsteht Frust und Unzufriedenheit. Jemanden dann durch externe Anreize zu motivieren ist sehr schwierig – wie man aus der Motivationsforschung inzwischen weiß. Was hat das nun mit Lean Management zu tun? Zufriedene Mitarbeiter durch Lean (1): Das Streben nach Sinn weiterlesen

Start einer neuen Serie: Zufriedene Mitarbeiter durch Lean Management

Der Ansatz des Lean Management wird immer mit der Verbesserung der Kundenzufriedenheit in Verbindung gebraucht. Auch lässt sich mit Lean Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit deutlich steigern, was inzwischen eine Reihe von Unternehmen bewiesen haben. Seltener thematisiert worden sind bisher sind die Auswirkunge von Lean auf die Zufriedenheit der MItarbeiter. Start einer neuen Serie: Zufriedene Mitarbeiter durch Lean Management weiterlesen

Die Arten der Verschwendung (8): Falscher Einsatz der Mitarbeiter

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Ursprünglich gibt es im Lean Thinking sieben Arten der Verschwendung. Den falschen Einsatz von Mitarbeitern als zusätzliche Verschwendungsart zu deklarieren macht auf jeden Fall Sinn, denn hier gehen auch wertvolle Ressourcen verloren. Diese Verschwendungsart tritt auf, wenn hochqualifizierte Mitarbeiter, Spezialisten oder Führungskräfte einen Teil ihrer Arbeitszeit mit einfachen Verwaltungsaufgaben, Reisekostenabrechnung oder ähnlichem verbringen. Im Zuge von Streichungen von Teamassistenzstellen ist das oft zu beobachten. Verschwendung tritt hier auf, weil das Unternehmen ein zu  hohes Gehalt zahlt für einfache Aufgaben aber auch, weil diese Situation in der Regel zu Demotivation der qualifizierten Mitarbeiter führt. Gerade im Zuge des Fachkräftemangels sind die Folgen absehbar: längerfristig muss sogar mit der Abwanderung qualifizierter Mitarbeiter gerechnet werden.

 

 

Die Arten der Verschwendung (7): Über-oder Untererfüllung von Arbeitsprozessen

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Mit dieser Verschwendungsart ist gemeint, dass die Prozesse, Abläufe und Arbeitsaufgaben nicht durch die richtigen Instrumente, Hilfsmittel, Werkzeuge etc. unterstützt werden. Klassisches Beispiel für diese Verschwendungsart sind ungeeignete IT – Systeme. Das kann der Bruch zwischen manueller und elektronischer Eingabe sein oder die Bearbeitung von Arbeitsvorgängen auf dem Papierweg, weil kein Workflow System vorhanden ist. Aber auch die Überdimension der IT oder der Arbeitswerkzeuge  gehört zu dieser Kategorie der Verschwendung. Man kennt das doch: da wird in einem Unternehmen SAP genutzt, trotzdem hat jeder Mitarbeiter seine Excel Tabellen parat, weil er dem SAP System nicht traut. Oder man nutzt für  einfache Prozessabbildungen ein hoch komplexes Modellierungstool wie beispielsweise Aris. Ursache für diese Art der Verschwendung ist in der Regel, dass die Anforderungen der Anwender, der ‘Kunden’ dieser Systeme, nicht ausreichend genug analysiert und berücksichtigt werden.

Die Arten der Verschwendung (6): Fehler, Rückfragen, Nacharbeit

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Fehler, Rückfragen, Nacharbeit sind grundsätzlich als Verschwendung zu betrachten. Es entsteht keinerlei Wertschöpfung und das Ziel fließender Prozesse wird dadurch verhindert. Fehler, die erst beim Kunden auftreten, haben besonders negative Auswirkungen: Es entsteht ein negatives Image für das Unternehmen mit möglichen Regressforderungen und die notwendige Nacharbeit stört erheblich die normale Auftragsabwicklung. Ähnliches gilt für Rückfragen: Nicht nur derjenige der fragt, weil ihm Informationen fehlen, muss seinen Arbeitsprozess unterbrechen, sondern auch derjenige, der gefragt wird. Laut Untersuchungen von Gloria Marx weiß man inzwischen, dass es durchschnittlich 23 Minuten dauert, bis man nach einer Unterbrechung wieder da weiterarbeitet, wo man aufgehört hat. Die sich hier ergebenden Potentiale gerade in den administrativen Bereiche sind also noch erheblich und sollten so schnell wie möglich gehoben werden. Mit der Wertstrom- oder der Informationsstrukturanalyse hat man dazu zwei sehr nützliche Tools an der Hand.

Die Arten der Verschwendung (5): Falsche und unzureichende Informationsflüsse

Informieren statt kommunizieren

In den indirekten Unternehmensbereichen ist die Information, das Produkt, mit dem gearbeitet wird. Falsche, fehlende oder veraltete Informationen sind oft Ursachen für Verschwendung und Mehrarbeit. Der überflüssige Transport von Informationen – den wir alle kennen in Form von überquellenden Email-Postfächern – ist ebenso Bestandteil dieser Verschwendungsart.  Dadurch werden Ressourcen geblockt und es entstehen lange Bearbeitungszeiten. Ziel der Lean Einführung ist es, Mitarbeitern die benötigten Informationen zum richten Zeitpunkt und im erforderlichen Format zur Verfügung zu stellen.